Irland steht auf 173. von 217 in unserer Weltrangliste, mit einem FiScore von 4 von 10. Die Grenzbelastung erreicht mit Abgaben 52 %: für einen Angestellten ein Hochsteuerland, und der Score sagt genau das.

Und trotzdem hält Irland, was das Vereinigte Königreich im April 2025 aufgegeben hat: eine unbefristete Besteuerung nach Überweisung, in der EU.

Zwei Irland, je nachdem wer Sie sind

Einkommensteuer 20 bis 52 % Grenzbelastung
Gesellschaften 12,5 %
Passive Einkünfte einer Gesellschaft 25 %
Konzerne ab 750 Mio. € Umsatz 15 %
Mehrwertsteuer 23 %

12,5 % haben die moderne irische Wirtschaft gebaut, 52 % zahlt, wer dort arbeitet. Gut für Gesellschaften, hart für Menschen, außer Sie kommen durch die richtige Tür.

Der Non-Dom, und warum ein Deutscher ihn mitbringt

Wer in Irland ansässig, aber nicht dort domiziliert ist, zahlt auf ausländische Einkünfte und Veräußerungsgewinne Steuer nur, soweit sie nach Irland überwiesen werden.

Zwei Dinge tut Irland nicht: keine Höchstdauer, während Zypern nach 17 Jahren abschneidet, Malta einen Jahresmindestbetrag verlangt und Italien wie Griechenland eine Pauschale verkaufen; und keine Jahrespauschale, denn die britische remittance basis charge wurde nie übernommen.

Das Domizil ist ein Begriff des Common Law: bei der Geburt erworben, nicht beantragt. Wer aus Deutschland zuzieht, behält sein deutsches Domizil und ist damit von Anfang an nicht irisch domiziliert. Das deutsche Steuerrecht kennt den Begriff nicht, und darum gilt sie fast immer als Regime, das man beantragt.

Überweisung ist weit definiert: irische Ausgaben mit einer Karte am ausländischen Konto zu bezahlen, ist eine. Was Sie hereinbringen, trägt den Tarif bis 52 %.

Paragraf 2 AStG prüft nicht den Satz, sondern das Regime

Das erwähnt kein irischer Artikel, weil es für Iren keine Rolle spielt.

Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht trifft deutsche Staatsangehörige, die in ein Niedrigsteuergebiet ziehen und wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland behalten. Zehn Jahre lang.

Der naheliegende Gedanke: 52 %, also kein Niedrigsteuergebiet, also erledigt. Ist es nicht. Paragraf 2 kennt zwei Wege in die Niedrigbesteuerung, und der zweite ist eine Vorzugsbesteuerung, die einer Person gegenüber der allgemeinen Besteuerung gewährt wird. Der Non-Dom ist genau das. Lassen Sie es prüfen, bevor Sie rechnen, und lesen Sie unseren Artikel zur Abmeldung.

Davor kommt die Wegzugsbesteuerung, in der EU in sieben zinslosen Jahresraten: gegen die deutsche Steuer auf die stillen Reserven hilft der irische Status nicht.

Für wen es nicht funktioniert

  • Für den Angestellten mit irischem Gehalt. Der Status greift nur auf ausländische Einkünfte. Kein Vorteil, keiner.
  • Für den, der alles hereinholt. Wer alles zum Leben überweist, hat den irischen Tarif auf alles.
  • Für den deutschen Staatsangehörigen mit deutschen Anknüpfungspunkten. Paragraf 2 AStG kann zehn Jahre mitlaufen, weil der Non-Dom eine Vorzugsbesteuerung ist.
  • Für den, der jede Verbindung nach Hause löst. Das Domizil verlangt eine dauerhafte Bindung an Deutschland.
  • Für den Rentner. Die gesetzliche Rente bleibt deutsch steuerpflichtig, und Dublin kostet wie London, bei schlechterem Bestand.

Für wen es aufgeht

Für jemanden, der von ausländischem Vermögen lebt, es draußen lässt und nur seinen Lebensunterhalt überweist: heute das beste Non-Dom-Regime der Union, weil es weder Uhr noch Gebühr kennt. Wer weniger Anwesenheit will, vergleicht Zypern oder Malta. Die Sätze stehen auf unserer Irland-Seite, und 12,5 % sind die halbe Rechnung.

Quellen

Irish Revenue Commissioners für die Remittance Basis und die Domicile Levy, PwC Tax Summaries für die Sätze, Paragraf 2 Außensteuergesetz für die erweiterte beschränkte Steuerpflicht.

Diese Seite informiert, sie berät nicht. Paragraf 2 prüft nicht den Satz, sondern das Regime, und genau daran scheitert die irische Rechnung für Deutsche: lassen Sie sie prüfen, wie es unsere Nutzungsbedingungen sagen.