Serbien vs. Weltdurchschnitt Ein anderes Land vergleichen
Flagge von Serbien

Serbien

Unternehmen 15 % · Einkommen 10 % bis 20 % · MwSt. 20 % · RSD

6,1/10

FiScore

79. Leicht Schwer
KörperschaftsteuerNominalsatz
15 %
20,9 %

−5,9Punkte

EinkommensteuerSpitzensatz
20 %
17,1 %

+2,9Punkte

MwSt.Regelsatz
20 %
14 %

+6,0Punkte

Serbien vergleichen mit…

Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer beträgt 15 %, die Mehrwertsteuer 20 %.

Zwei Schwellen, die man nicht verwechseln darf: der Pauschalstatus endet bei 6 Millionen Dinar Umsatz, die Pflicht zur Mehrwertsteuerregistrierung beginnt bei 8 Millionen.

Serbien ist weder in der Union noch im EWR. Die steuerliche Ansässigkeit entsteht durch 183 Tage Anwesenheit über zwölf Monate oder durch den Mittelpunkt der Lebensinteressen; ein befristeter Aufenthaltstitel ergibt sich üblicherweise aus der Unternehmensgründung selbst.

Die Währung ist nicht der Euro. Der Dinar wird gegenüber dem Euro recht stabil geführt, aber man sollte es wissen, und die Verwaltung arbeitet auf Serbisch.

Quelle: taxsummaries.pwc.com

Einkommensteuer

Der Tarif reicht von 10 bis 20 %. Was Selbstständige anzieht, ist etwas anderes: der Pauschalstatus, auf Serbisch paušal.

Die Finanzverwaltung setzt einen festen Monatsbetrag fest, Steuer und Sozialabgaben zusammen, ausgehend von der angemeldeten Tätigkeit und der Gemeinde. Dieser Betrag hängt nicht davon ab, was Sie fakturieren. Für ein IT- oder Beratungsprofil in Belgrad liegt er üblicherweise zwischen 250 und 500 EUR im Monat, bei einer Zugangsgrenze von 6 Millionen Dinar Jahresumsatz, rund 51.000 EUR.

Und nun der Teil, den man vor der Begeisterung liest. Serbien wendet einen Unabhängigkeitstest mit neun Kriterien an, der den Scheinselbstständigen erkennen soll. Fünf von neun genügen, damit die Einkünfte aus diesem Auftraggeber als Arbeitslohn umqualifiziert werden, mit einer effektiven Belastung von 50 bis 60 %.

Geprüft wird unter anderem, wer die Arbeitszeiten festlegt, wer Räume und Geräte stellt, und ob mehr als 70 % des Einkommens über zwölf Monate von einem einzigen Kunden stammen. Das gefährdetste Profil ist genau das, welches die Regelung anzieht: der Entwickler, der Vollzeit für einen einzigen deutschen Auftraggeber arbeitet. Kunden zu streuen ist hier keine kaufmännische Vorsicht, sondern eine steuerliche Notwendigkeit.

Quelle: taxsummaries.pwc.com