Madeira vs. Weltdurchschnitt Ein anderes Land vergleichen
Flagge von Madeira

Madeira

Unternehmen 14,7 % · Einkommen 0 % bis 45,1 % · MwSt. 22 % · EUR

4,4/10

FiScore

155. Leicht Schwer
KörperschaftsteuerNominalsatz
14,7 %
20,9 %

−6,2Punkte

EinkommensteuerSpitzensatz
45,1 %
17,1 %

+28,0Punkte

MwSt.Regelsatz
22 %
14 %

+8,0Punkte

Madeira vergleichen mit…

Körperschaftsteuer

Hier liegt der Unterschied. Der regionale Regelsatz beträgt 14,7 %, für kleine und mittlere Unternehmen 11,9 % auf die ersten 50.000 EUR Gewinn, gegenüber 19 % auf dem portugiesischen Festland.

Vor allem aber gibt es das Internationale Wirtschaftszentrum, eine mit Zustimmung der Europäischen Kommission geschaffene Freizone: dort lizenzierte Gesellschaften zahlen 5 % Körperschaftsteuer.

Zwei Daten entscheiden. Die Regelung läuft bis zum 31. Dezember 2033, aber nur für Einheiten, die vor dem 31. Dezember 2026 lizenziert wurden. Danach schließt sich die Tür, jedenfalls bis zu einer weiteren Verlängerung, die nicht gesichert ist.

Und die Vorteile sind gedeckelt. Sie dürfen 15,1 % des auf Madeira erzielten Umsatzes, 20,1 % der dort geschaffenen Bruttowertschöpfung oder 30,1 % der in der Region getragenen Lohnkosten nicht übersteigen. Eine Gesellschaft ohne Personal und ohne örtliche Tätigkeit hat von den 5 % nichts: die Obergrenze bringt ihren Vorteil auf null zurück. Das ist der eigentliche Text der Regelung, nicht der Satz.

Die Mehrwertsteuer beträgt 22 %.

Körperschaftsteuer
Regime Satz
Régime régional général Regelbesteuerung 14,7 %
PME : 50 000 premiers euros de bénéfice 11,9 %
Centre d'affaires international de Madère garanti jusqu'au 31 décembre 2033 5 %

Quelle: www.ibc-madeira.com

Einkommensteuer

Madeira ist eine autonome Region Portugals, fünfhundert Kilometer vor der marokkanischen Küste, und wendet den portugiesischen Tarif mit ermäßigten regionalen Sätzen an: die Skala endet bei 45,1 % statt 48 % auf dem Festland.

Der Nachlass ist real, aber bescheiden. Steuerlich ist Madeira für eine Person Portugal mit einem kleinen Abschlag, nicht ein eigenes Regime.

Das heißt insbesondere: der NHR-Status ist hier wie überall für Zuzüge ab dem 1. Januar 2024 geschlossen, und das IFICI gilt zu denselben Bedingungen wie auf dem Festland.

Was die Insel bietet, liegt daneben: ein über das ganze Jahr stabiles Klima, ein Dorf für digitale Nomaden, das eigens dafür geschaffen wurde, und Lebenshaltungskosten unter denen Lissabons. Für einen deutschen Fernarbeiter sind das die eigentlichen Argumente, und sie sind keine steuerlichen.