Macau vs. Weltdurchschnitt Ein anderes Land vergleichen
Flagge von Macau

Macau

Unternehmen 12 % · Einkommen 0 % bis 12 % · MwSt. 0 % · MOP

9/10

FiScore

11. Leicht Schwer

Was ein Zuzügler tatsächlich trägt

Territorialprinzip. Ausländische Einkünfte liegen außerhalb der Bemessungsgrundlage: Sie können sie einführen und vor Ort ausgeben, ohne dass sie besteuert werden. Der FiScore setzt daher null auf ausländische Einkünfte an. Quelle: taxhavendirectory.com/blog/territorial-tax-systems-complete-list-countries

Die Sätze unten sind die gewöhnlichen, also das, was ein normaler Ansässiger auf inländisches Einkommen zahlt.

KörperschaftsteuerNominalsatz
12 %
20,9 %

−8,9Punkte

EinkommensteuerSpitzensatz
12 %
17,1 %

−5,1Punkte

MwSt.Regelsatz
0 %
14 %

−14,0Punkte

Macau vergleichen mit…

Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer beträgt 12 %, ebenfalls territorial: nur Gewinne aus Macau sind steuerpflichtig.

Es gibt keine Mehrwertsteuer.

Die Wirtschaft hängt fast vollständig am Glücksspiel, das über eine Sonderabgabe den Haushalt praktisch allein trägt. Die Konzessionen werden vergeben und regelmäßig neu verhandelt.

Für ein deutsches Unternehmen ohne Bezug zu dieser Branche ist der Markt klein und der Zugang schwer. Hongkong nebenan bietet eine vergleichbare Territorialität mit einer Einwanderung, die tatsächlich existiert.

Quelle: taxsummaries.pwc.com

Einkommensteuer

Macau besteuert territorial: nur was in Macau erwirtschaftet wird, gehört zur Bemessungsgrundlage. Ausländische Einkünfte bleiben außen vor, gleich in welcher Höhe und ob eingeführt oder nicht.

Die Berufssteuer ist progressiv, aber bei 12 % gedeckelt, und die ersten 144.000 Patacas bleiben jährlich frei. Es gibt keine Mehrwertsteuer.

Auf dem Papier eines der leichtesten Steuersysteme der entwickelten Welt, milder noch als Hongkong vierzig Fährminuten entfernt.

Und die Tür ist seit dem 4. April 2007 geschlossen. Die Aufenthaltsgenehmigung gegen Immobilieninvestition nimmt seither keinen Antrag mehr an, und die Aussetzung gilt 2026 weiter. Neunzehn Jahre.

Was bleibt: ein von Fall zu Fall geprüfter Großinvestitionsplan, eine gesuchte Sonderqualifikation, oder eine Anstellung. Und die Blue Card ist keine Ansässigkeit: sie ist eine Erlaubnis für nicht ansässige Arbeitnehmer, an Arbeitgeber, Stelle und Ort gebunden, und sie fällt mit dem Vertrag. Ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht verlangt sieben Jahre tatsächlicher Ansässigkeit.

Quelle: taxsummaries.pwc.com