Saudi-Arabien belegt den 37. Rang von 217 in unserer Weltrangliste, mit einem FiScore von 7,4 von 10. Auf Einkommen erhebt das Königreich nichts.
Das ist nicht neu. Neu ist, dass Sie dort ohne saudischen Bürgen leben können.
Das Steuerbild in drei Zeilen
| Steuer | Satz |
|---|---|
| Einkommensteuer | keine |
| Körperschaftsteuer | 20 % |
| Mehrwertsteuer | 15 % |
Die 15 % Mehrwertsteuer sind der höchste Satz der Golfregion und der Grund, warum der FiScore nicht höher steht; 2020 lag er bei 5 %. Auf der Verbrauchsseite nimmt das Königreich dreimal so viel wie die Emirate.
Bei Gesellschaften entscheidet die Herkunft des Kapitals: die 20 % treffen nur den Gewinnanteil ausländischer Gesellschafter, der saudische oder Golf-Anteil unterliegt der Zakat von 2,5 % auf das Eigenkapital. Öl und Gas laufen gesondert, bis 85 % je nach Konzession, siehe unsere Saudi-Arabien-Seite.
Der Kafeel ist das, was sich geändert hat
Bis vor kurzem hieß Leben in Saudi-Arabien: eine Iqama, gebunden an einen saudischen Bürgen, den Kafeel. Der Arbeitgeber hielt Ihren Status: Stellenwechsel oder Gründung reichten von schwierig bis unmöglich.
Die Premium-Residenz kommt ohne Sponsor aus: wer sie hält, darf im eigenen Namen leben, arbeiten, Eigentum halten und gründen. Zwei Wege sind belegt:
| Weg | Preis |
|---|---|
| unbefristet, kein Ablauf | 800.000 SAR einmalig |
| jährlich erneuert | 100.000 SAR pro Jahr |
Weitere Kategorien gibt es, mit je nach Quelle anderen Bedingungen.
Was Deutschland trotzdem nimmt
Paragraf 2 AStG hält einen Deutschen mit wesentlichen wirtschaftlichen Interessen im Land noch zehn Jahre erweitert beschränkt steuerpflichtig, sobald das Zielgebiet niedrig besteuert. Ausschlaggebend ist der Satz: die Einkommensteuer ist null. Die 15 % an der Kasse ändern daran nichts, sie sind keine Einkommensteuer.
Die Hinzurechnungsbesteuerung greift unter 15 % effektiver Belastung. Mit 20 % liegt eine saudische Gesellschaft darüber, anders als in den Nullsteuergebieten der Region: der seltene Fall, in dem die höhere Steuer die einfachere ist.
Ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland konnten wir nicht bestätigen, prüfen Sie das für Ihre Einkunftsart. Ohne Abkommen gibt es keine Tie-Breaker-Regel: hält Deutschland Sie nach Paragraf 8 AO für ansässig, entscheidet nichts zu Ihren Gunsten.
Für wen es nicht funktioniert
- Für den, der nur den Steuersatz sieht. Die Premium-Residenz wird bewilligt, nicht gekauft: die Gebühr kommt nach der Zusage.
- Für den, der das Land nicht kennt. Der Alltag folgt Regeln, die weit von europäischen entfernt sind. Fahren Sie hin, bevor Sie zahlen.
- Für den Gründer mit Beteiligung. Die Wegzugsbesteuerung greift ab 1 %, seit 2025 auch bei Fondsanteilen ab 500.000 Euro, außerhalb von EU und EWR ohne Raten.
- Für den Riester-Sparer. Die Zulagen werden bei Wegzug aus EU und EWR zurückgefordert.
- Für den Ruheständler. Die gesetzliche Rente bleibt in Deutschland steuerpflichtig.
Daneben der Vergleich mit den Emiraten und die Reihenfolge beim Wegzug.
Quellen
Zakat, Tax and Customs Authority für Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer, saudisches Premium Residency Center für die Preiswege, PwC Tax Summaries für das Fehlen der Einkommensteuer; Paragrafen 2, 6, 7 bis 14 AStG, Paragraf 8 AO. Geprüft im August 2026.
Diese Seite informiert, sie berät nicht. Die Premium-Residenz nimmt Ihnen den Bürgen ab, nicht die Bewilligung: prüfen Sie den Stand, bevor Sie budgetieren, wie es unsere Nutzungsbedingungen sagen.