Portugal belegt den 187. Rang von 217 in unserer Weltrangliste, mit 3,7 von 10. Spanien belegt den 203. Rang, mit 3,5 von 10.

Zwei Nachbarn, zwei schwere Tarife, zwei Regelungen mit demselben Versprechen: weniger zahlen, wenn Sie zum Arbeiten kommen. Auf dem Papier gewinnt Portugal. In der Praxis bekommen Sie das spanische Regime.

Portugal Spanien
Einkommensteuer 12,5 bis 48 % 19 bis 47 %
Körperschaftsteuer 19 %, 15 % bis 50.000 Euro 25 %, 23 % für KMU
Regelung IFICI, 20 %, zehn Jahre Beckham, 24 % bis 600.000 Euro, sechs Jahre

Bis hierhin gewinnt Portugal. Der Vergleich zeigt die Details.

Die Zugangsbedingung dreht alles um

Beckham verlangt einen spanischen Arbeitsvertrag oder ein Geschäftsführermandat, und dass Sie in den fünf Jahren davor nicht in Spanien ansässig waren. Sonst nichts.

Das IFICI verlangt drei Dinge gleichzeitig: einen Abschluss der Stufe EQF 6 oder eine Promotion, eine Tätigkeit in einer gelisteten Branche (Forschung, Technologie, Gesundheit, Energie), und einen Arbeitgeber mit echter Substanz in Portugal. Beckham ist Arbeitsmigration, das IFICI ein Industrieinstrument.

Was beide liegen lassen

Unter Beckham gelten Sie als Nichtansässiger: außer dem Gehalt bleibt ausländisches Einkommen außerhalb der Bemessungsgrundlage. Das Gehalt wird weltweit erfasst, und bei 600.000 Euro ist Schluss.

Unter dem IFICI ist der größte Teil der ausländischen Einkünfte freigestellt, ausgenommen Renten. Eine Obergrenze kennt es nicht, was für hohe Gehälter zählt.

Und Beckham endet nach sechs Jahren ganz. Dann greift der volle spanische Tarif, der mit dem regionalen Anteil bis 54 % reicht.

Und was Deutschland dazu sagt

Keine der beiden geht in den FiScore ein, weil beide an Bedingungen hängen. Mit dieser Regelung, wenn Sie dafür in Frage kommen, sieht Ihre Rechnung anders aus, und für die deutsche Seite ist das der Punkt.

Paragraf 2 AStG prüft nicht den Tarif des Ziellandes, sondern ob Sie dort eine Vorzugsbesteuerung genießen. IFICI und Beckham sind beide eine. Wer wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland behält, bleibt zehn Jahre erweitert beschränkt steuerpflichtig.

Dafür liegen beide in der EU: die Wegzugsbesteuerung darf in sieben Jahresraten gezahlt werden, seit 2025 auch für Fondsanteile ab 500.000 Euro, und die Riester-Zulagen bleiben.

Für wen es nicht funktioniert

  • Für den Ruheständler. Das IFICI schließt Renten aus, Beckham setzt einen Arbeitsvertrag voraus, und die gesetzliche Rente bleibt ohnehin in Deutschland steuerpflichtig. Siehe Griechenland.
  • Für den, der ohne Stelle vor Ort von ausländischen Kunden lebt. Beide setzen Arbeit im Land voraus. Sonst zahlen Sie bis 48 % beziehungsweise 47 %.
  • Für den, der die Frist verpasst. Der Beckham-Antrag läuft sechs Monate nach der Anmeldung bei der Sozialversicherung ab.
  • Für den mit wesentlichen Interessen in Deutschland. Paragraf 2 AStG folgt ihm zehn Jahre.
  • Für den, der nur die Sätze vergleicht. 20 % gegen 24 % entscheidet nichts, solange nicht feststeht, welche Sie bekommen.

Die Sätze: Portugal, Spanien. Die Ratgeber: Portugal, Beckham.

Quellen

Portugiesische Autoridade Tributária e Aduaneira zum IFICI, spanische Agencia Tributaria zum Regime für Zugezogene und zur Antragsfrist, PwC Tax Summaries für die Sätze, Paragrafen 2 und 6 AStG. Geprüft im August 2026.

Diese Seite informiert, sie berät nicht. Hier entscheidet, welche Regelung Sie bekommen, nicht welche billiger ist: lassen Sie Ihre Eignung prüfen, wie es unsere Nutzungsbedingungen sagen.