Die Philippinen stehen auf dem 44. Rang von 217 in unserer Weltrangliste, mit einem FiScore von 7,2 von 10. Der Spitzensatz beträgt 35 %, und das Land steht trotzdem weit vorn.
Ein ansässiger Ausländer versteuert nur Einkünfte philippinischer Quelle. Ausländische Einkünfte bleiben außerhalb der Bemessungsgrundlage, ob Sie sie ins Land bringen oder nicht. Ohne Antrag, ohne Frist.
Die Sätze
| Einkommensteuer | 0 % bis 35 %, nur philippinische Quelle |
| Gesellschaften | 25 %, 20 % für kleine |
| Mehrwertsteuer | 12 % |
Ein philippinischer Staatsbürger wird dagegen auf sein Welteinkommen besteuert. Die Regel hängt an der Staatsangehörigkeit, nicht am Wohnsitz. Für Ihre Rechnung gut, für das deutsche Finanzamt das Gegenteil.
Paragraf 2 Außensteuergesetz prüft das Regime, nicht den Satz
35 % Spitzensatz, also kein Niedrigsteuerland, also kein Problem? Der Reflex greift zu kurz.
Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht trifft, wer deutscher Staatsangehöriger ist, in den letzten zehn Jahren mindestens fünf Jahre unbeschränkt steuerpflichtig war, in ein niedrig besteuertes Gebiet zieht und wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland behält. Sie läuft zehn Jahre nach dem Wegzug.
Und „niedrig besteuert“ meint nach Paragraf 2 Absatz 2 nicht nur einen niedrigen Tarif: es genügt eine Vorzugsbesteuerung, die Ihnen gegenüber der allgemeinen Besteuerung des Landes gewährt wird. Genau das beschreibt die philippinische Regel: der Staatsbürger zahlt auf alles, Sie zahlen auf einen Ausschnitt. Das ist zu prüfen, nicht zu unterstellen, aber es ist der erste Punkt, den ein deutscher Berater aufschlägt.
Der Zugang, und die Grenze davor
Der Aufenthalt läuft über mehrere Programme, darunter eines für Ruheständler mit einer Einlage bei einer örtlichen Bank. Wichtiger ist eine nicht steuerliche Grenze: Ausländer dürfen keinen Grund und Boden erwerben, und mehrere Branchen stehen ihnen nur als Minderheitsgesellschafter offen. Dafür ist Englisch Geschäftssprache.
Was Deutschland beim Gehen nimmt
Die Wegzugsbesteuerung trifft Beteiligungen ab 1 % und seit 2025 Fondsanteile ab 500.000 Euro. Die Philippinen liegen außerhalb von EU und EWR: keine sieben Jahresraten. Riester wird zurückgefordert, und die gesetzliche Rente bleibt in Deutschland steuerpflichtig.
Für wen es nicht funktioniert
- Für den, der wesentliche Interessen in Deutschland behält. Paragraf 2 Außensteuergesetz ist genau dafür geschrieben, zehn Jahre lang.
- Für den, der Land kaufen will. Die Verfassung verbietet es Ausländern, unabhängig vom Visum.
- Für den Mehrheitsgesellschafter in einer geschützten Branche. Die Beschränkung kommt vor der Steuerfrage.
- Für den Riester-Sparer. Die Zulagen kommen zurück, sobald der Wohnsitz den EWR verlässt.
- Für den, der philippinisch verdient. Auf inländische Einkünfte greift derselbe Tarif bis 35 %.
Für wen es aufgeht
Für den, dessen Einkommen ganz von außen kommt und der die deutschen Fäden kappt: Depot, Mieten und Renten bleiben unbesteuert. Die Sätze stehen auf unserer Philippinen-Seite, daneben die territorialen Länder.
Quellen
Bureau of Internal Revenue, die philippinische Steuerbehörde, und PwC Tax Summaries für Sätze und Quellenregel; Paragraf 2 und Paragraf 6 Außensteuergesetz sowie das deutsch-philippinische Doppelbesteuerungsabkommen für die deutsche Seite. Geprüft im August 2026. Fehler werden korrigiert.
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